Zahnärztliche Gemeinschaftspraxis Dr. med. dent. Stefan Trummer & Bibianna Babczynska
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Zahn- Einschulungstipps für die Schultüte

Süßes oder Saures - Nasch- & Trink- Tipps

 

Liebe Eltern,

Auf zahnfreundliche Süßigkeiten, ideal mit Zahnmännchen, achten. Die ersetzen "Zucker" oder kariesfördernde Süß- und Säuerungsmittel mit dem Zuckeraustauschstoff Xylitol, der sogar kariestypische Bakterien hemmt. Daher ist unsere Praxis Fördermitglied des Vereins "Zahnfreundliche e.V." für zahngesunde Süßigkeiten.

"Zuckerfrei" ist oft Verbrauchertäuschung, da statt Glucose, Fructose, Saccharose o.ä. trotzdem kariogene (kariesfördernde) Kohlenhydrate als Süßungsmittel enthalten sind. Somit bedeutet zuckerfrei nicht zahnschondend.

 

Saure Naschereien schaden mehr als Süßigkeiten

 

Einer Studie zufolge kann saures Naschwerk wie Fruchtgummis oder Brausen die Zähne überraschenderweise mehr schädigen als stark zuckerhaltige Süßigkeiten. Vor allem Kinderzähne seien gefährdet, da die sauren Süßigkeiten hohe Mengen an Zitronensäure enthielten, die den Zahnschmelz angriffen. Es wurden 173 Produkte auf ihren so genannten ph-Wert untersucht. 95 Prozent der Proben hätten einen Wert von unter 4 aufgewiesen, 56 Prozent lagen bei einem Wert von 2 bis 3. Als zahnfreundlich ausgezeichnete Produkte müssen hingegen einen ph-Wert von mindestens 5 bis 7 aufweisen. Das Marketing der sauren Produkte zielt leider eindeutig auf Kinder ab. Gerade deren Zähne seien aber besonders anfällig. Wenn sie die Süßigkeiten in großen Mengen und über längere Zeit verzehrten, lösten sich Mineralstoffe aus dem Zahnschmelz, was zu schweren Kariesschäden führen könne. (RP online)

 

Versteckte Säuren in Getränken

 

Beim so genannen Zahnsubstanzverlust handelt es sich um eine chemische Auflösung der Zähne, wobei zuerst der Zahnschmelz und dann das darunter liegende Zahnbein betroffen sind. Die so genannte Zahnerosion lässt sich nicht mehr rückgängig machen. Vorbeugung ist jedoch durch gute Mundhygiene und Zahnpflege möglich. Grundsätzlich wirkt sich übermäßiger Konsum von säurehaltigen Lebensmitteln und Getränken negativ auf die Zahnsubstanz aus. Daher sollten Getränke wie Limonade, aber auch Säfte und Sportgetränke nur in Maßen genossen werden. Auch zu viel säurehaltiges Obst, wie etwa Orangen, können Zahnsubstanzverlust verursachen. Nach dem Verzehr säurehaltiger Lebensmittel solle jedoch mit dem Zähneputzen eine halbe Stunde gewartet werden. Hilfreich sei auch, den Mund mit klarem Wasser auszupülen oder unterwegs Kinderzahnpflegekaugummis zu kauen, um die Wirkung der Säuren zu neutralisieren.

Mit Kindern Nasch - Regeln vereinbaren, um Menge kontrollieren zu können. Besser einmalig angemessene Tagesration naschen al über Nachmittag verteilt viele Kleinigkeiten. Sonst werden die Zähne zu häufig und in der Summe zu lang von zuckerhaltigen Süßigkeiten umspült. Der Speichel braucht jeweils ca 20 Min. nach jeder Zucker- oder Säurezufuhr um den Mundraum wieder aus dem kariesfördernden Milieu heraus zu neutralisieren. Noch besser nach dem Naschen das darauffolgende gründliche Zähneputzen zu vereinbaren. Wenn das unterwegs nicht möglich ist helfen Kinder-) Zahnpflegekaugummis (mit Xylitol s. o.). Nach dem abendlichen Zähneputzen sind Süßigkeiten und Limonade / Säfte tabu, da diese dann über die lange Schlafenszeit nachts besonders kariesagressiv wirken können, zumal während des Schlafens die Zucker- und säureneutralisierende Speichelfließrate reduziert ist.

Ideal zu obligatorischen, dann aber zahnfreundlichen, Süßigkeiten gleich Juniorzahnpasta und -bürste mit schenken, um den Kindern den zahngefährdenden Zusammenhang von Naschereien und mangelnder Zahnpflege zu verinnerlichen. In diesem Alter um die 6 Jahre ist es auch sehr sinnvoll von der bisherigen Michlzahnpasta auf eine höher fluoridierte Juniorzahnpasta umzustellen, damit die frisch durchbrechenden, noch nicht vollständig ausmineralisierten und damit kariesgefährdeten neuen bleibenden Zähne intensiver mineralisiert und damit ausgehärtet werden. Im Rahmen der Individualprophaylaxe können vom Zahnarzt ab 6 Jahren zusätzlich intensivfluoridertende Geless verordnet werden und wie eingangs erwähnt die hinteren Backenzähne vorsorglich versiegelt werden, was die Reinigung vereinfacht, Schmutznischen beseitigt und das Kariesrisiko der bleibenden Backenzähne senkt.

Auch eine elektrische Zahnbürste ist ideal für die Schultüte, da diese oft motivierend wirkt, die sinnvolle Zahnputzzeit vorgibt und hilft einzuhalten sowie nachweislich intensiver putzt.

Besser süße, klebrige Naschereien, die lange am Zahn anheften durch Obst, kaufeste und faserreiche Nahrungsmittel ersetzen. Mit gutem Beispiel voran gehen und kinderappetitlich portionieren. Soweit mögich mit Schale belassen und falls gewünscht klein geschnitten oder püriert / gehackt anrichten. Auch Nüsse und Dörrobst, wie im Studentenfutter, sind gute Alternativen. Das auch in der Vorweihnachtszeit berücksichtigen.

 

Trinken schützt die Zähne

 

Das Forum Trinkwasser e.V. weist darauf hin, wie wichtig ausreichendes Trinken von Wasser für die Zahngesundheit ist. Fehlt dem Körper Flüssigkeit, wird die Speichelproduktion reduziert noch befor Durst auftritt. Der Speichel transportiert aber Nährstoffe für die Zähne, die über den Zahnschmelz augenommen werden.

Zudem umspült er die Zähne und hilft dadurch bei deren Reinigung. Viel Wasser zu trinken hilft also, den wichtigen Speichelfluss nicht zum Erliegen zu bringen und unterstützt die Zahnreinigung, ohne das Zähneputzen ersetzten zu können. Das Forum empfiehlt, bei und nach jedem Essen Wasser zu trinken und den Mund auszuspülen. (Quintessenz online)

 

Zähne unter Säureangriff

 

Genau geonommen entsteht jeder Zahndefekt durch einen Säureangriff, wenn man von unfallbedingten Defekten einmal absieht. Meist sind es Karies-Bakterien, die Säure produzieren und somit Verursacher sind, wie beim "Nursing Bottle Syndrom", wo der durch Trinkflaschen verabreichte Zuckertee die Zähne ständig umspült und teilweise völlig zerstört: Auch glaubte man, durch die Verwendung von Schabeltassen im Gegensatz zu Saugerflaschen, dass Dauernuckeln verhindern zu können.

Eine neue Studie der Universität Giessen belegt aber, dass dies ein Irrglaube war. Aber auch der dirdekte Einfluss von Säuren, die in den Mund gelangen ist zahnschädigend. Der häufige Genuss von säurehaltigem Obst kann langfristig Säure - Ätz - Schäden hervorrufen. Es wird mittlerweile übrigens auch diskutiert, inwieweit nicht auch wenig gesüsste Kindertees durch ihren Zusatz an Zitronensäure ebenfalls für Defekte an Kinderzähnen verantwortlich zu machen sind. Bereits vor Jharen wurden auch säurehaltige Limonaden untesucht und als Ursache für Zahnerosionen (Säureschäden) ausgemacht.

Eine weitere Ursache ist auf dem Vormarsch: Die gerade bei Jugendlichen immer häufiger zu sehende Bulimie (Ess-Brech-Sucht) kann auch zu Zahnschäden führen. Bulimie ist durch wiederholte Attaken von Heißhunger ("Fressattacken") gefolgt von selbst herbeigeführtem Erbrechen gekennzeichnet. Die dabei aus dem Magen in den Mund gelangende Magesäure kann zu Verätzungen der Zahnoberfläche führen. Dies geschieht vornehmlich an den Innenflächen der Schneidezähne. Die Krankheit wir durch die zwanghafte Furcht, dick zu werden ausgelöst. Alle anderen Lebensaspekte werden zweitrangig, das Essen oder Nicht-Essen bestimt den Lebensinhalt. Deshalb ist der Therapieansatz hier ganz klar ein psychologischer.

Wass kann man aber tun, wenn man auf den regelmäßigen Genuss von gesunden aber säurehaltigen Nahrungsmitteln, wie z. B. Äpfel oder Zitrusfrüchten nicht verzichten möchten? Man sollte dafür Sorge tragen, dass die Einwirkzeit der Säure möglichst kurz ist. Nach dem Essen solcher Nahrungsmittel also möglichst schnell den Mund ausspülen. Entweder mit Wasser, einer Mundspüllösung, manche Fachleute empfehlen auch Milch.

Auf keine Fall sollte man kurz nach dem Säureangriff versuchen, mit kräftigem Zähnepuzten die Säure "wegzuputzen". Die durch die Säure oberflächlich angegriffenen Zahnsubstanz würde dann durch die Zahnbürste leichter abgetragen werden können und ein erhöhter Substanzverlust wäre die Folge. Mit dem Zähneputzen lieber noch eine halbe Stunde warten, dafür aber umgehend mit Wasser oder einer Mundspüllösung spülen bzw. einen Zahnpflegekaugummi kauen.

 

 

Herzlich willkommen!

Unsere Praxisphilosophie: Vorsorge ist besser als Reparieren & auf Dauer günstiger.

Darum durch regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen (2xjaehrlich.de) Zahnschäden frühzeitig vermeiden! Unser Ziel: auf Dauer möglichst wenig Schäden zu reparieren, aber möglichst viele zu vermeiden!

Unsere Praxis ist ebenerdig, barrierefrei und im Sommer klimatisiert. Parkplätze finden Sie unmittelbar vor der Praxis, und für unsere Patienten steht W-LAN zur Verfügung.

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